Rezension: "Der fremde Sohn"










Clint Eastwood hat augenscheinlich auch im fortgeschrittenen Alter noch viel zu erzählen. Allein in diesem Jahrtausend entstanden unter der Regie der mittlerweile 78jährigen Hollywood-Größe, der als Schauspieler erst durch Sergio Leones Spaghetti-Western Popularität erlangte und anschließend durch die „Dirty Harry“ - Verfilmungen auch in Hollywood zu den etablierten Größen aufsteigen konnte, bislang volle acht Spielfilme. Betrachtet man das bisherigen künstlerischen Schaffens des alten Haudegens, der aus seinem konservativen Wertekanon noch nie einen Hehl gemacht hat, so muss konstatiert werden, dass es vor allem seine letzten drei Regie-Arbeiten waren, die den vorläufigen Zenit im Œuvre Clint Eastwoods darstellen. Freilich ist das Western-Drama „Erbarmungslos“ für den er 1992 völlig zu Recht zum ersten Mal mit dem Oscar für die beste Regie ausgezeichnet wurde, ein ausgezeichneter Abgesang auf eben dieses höchst amerikanische Genre, doch sind es vor allem „Million Dollar Baby“ (2004) und sein Kriegs Doppel um die Schlacht um Iwo Jima (2007), die den Schluss zulassen, dass sich Eastwood zur Zeit in einer absoluten Hochphase seines kreativen Schaffens befindet. Und nun, nachdem er die Grenzen eines auf den ersten Blick typischen Sport-Films zu Gunsten eines höchst eindrucksvollen gesellschaftlich relevanten Dramas durchbrochen hat („Million Dollar Baby“), nachdem er einen - wenn nicht Den – amerikanischen Mythos des „Glorious War“ zertrümmert hat („Flags of our Fathers“) und nachdem er schließlich den für Hollywood ungewöhnlichen Blick auf die andere (japanische) Seite gewagt hat („Letters from Iwo Jima“), kommen nun gleich zwei weitere Filme unter der Regie von Eastwood in die hiesigen Lichtspielhäuser, nämlich auf der einen Seite das Rassismus-Drama „Gran Torino“ und den in dieser Rezension zu besprechenden „Der fremde Sohn“ auf der anderen Seite.


Los Angeles im Sommer 1928. Die alleinerziehende Mutter Christine Collins (Angelina Jolie) muss kurzfristig für eine erkrankte Kollegin einspringen und muss somit nicht nur den Besuch im Kino, den sie ihrem Sohn Walter versprochen hatte absagen, sondern diesen noch dazu allein in der Wohnung zurücklassen. Bei ihrer Rückkehr muss sie mit Schrecken feststellen, dass Walter verschwunden ist. Erst 24 Stunden nach Christines Anruf bei der Polizei beginnen die Behörden mit der Suche nach dem vermissten Jungen. Eine Suche die volle fünf Monate dauern wird, bis die verzweifelte Mutter endlich die erlösende Nachricht erhält, dass ihr Sohn gefunden worden ist. Doch als sie sich voller Freude auf den Weg zum Bahnhof begibt, muss sie feststellen, dass der Junge, der aus dem Zug steigt, nicht ihr Sohn ist. Unter Schock und unter dem massiven Druck des sie betreuenden Polizisten Captain J.J. Jones (Jeffrey Donovan) lässt sie sich dazu überreden, den Jungen erst mal mit in ihre Wohnung zu nehmen. Während die Polizei von Los Angeles in der Folge ihren Triumph feiert, den sie nach zahlreichen Skandalen um Korruption und Bestechung dringend nötig hat, regt sich bei Christine Collins die Gewissheit, dass ihr die Polizei den falschen Jungen zurückgebracht hat. Die Polizei jedoch, die den Fall als abgeschlossen betrachtet, weigert sich die Suche fortzusetzen und beginnt in der nicht lockerlassenden Christine, die verstärkt in die Öffentlichkeit drängt, eine Gefahr zu sehen, so dass sich diese unvermittelt und ohne jede Anklage in der geschlossenen Abteilung der städtischen Psychiatrie wiederfindet. Ihre einzige Hoffnung: Der Reverend Gustav Briegleb (John Malkovich), der um die Korruption der Behörden wissend, der einzige ist der Christine zu Glauben scheint und noch dazu die Macht besitzt Christine Collins beizustehen.


Mit den Ereignissen um Christine Collins erzählt Clint Eastwood eine Geschichte, die auf „wahren Begebenheiten“ beruht, wie auch direkt zu Beginn des Films in Form einer Einblendung zu erfahren ist und man muss wohl zweifelsfrei zu dem Schluss kommen, dass sich die unglaublich klingende Geschichte um eine Mutter, die ein völlig fremdes Kind untergejubelt bekommen soll und für ihre Suche nach ihrem eigentlichen Kind dann noch dazu weggesperrt wird, einer jener Stoffe ist, die sich ganz hervorragend für eine Verfilmung eignen. Das es Eastwood gelungen ist diesen Stoff adäquat auf die Leinwand zu transportieren ist dabei ebenso offensichtlich, wie sich bei andauernder Spielzeit aber auch ebenso zeigt, dass „Der fremde Sohn“ nicht frei von Schwächen ist, die bei einem anderen Regisseur vielleicht dazu geführt hätten, dass der Film in seiner Konzeption nicht funktioniert hätte. Der Film hat sehr viel zu erzählen, mutet sich dabei aber stellenweise auch zu viel zu, doch bewahrt ihn ein ums andere Mal die routinierte und direkt inszenierende Hand seines Regisseurs vor dem Scheitern, dem es gelingt die zahlreichen Handlungsstränge zu gliedern und anzuordnen, so dass der Geschichte trotz der Komplexität zu jedem Zeitpunkt gefolgt werden kann. Nichts desto trotz ist die thematische Breite, die in „Der fremde Sohn“ thematisiert wird in gewisser Weise Stärke und Schwäche zugleich.


Stärke, weil mit dieser inhaltlichen Komplexität ein sehr umfassendes und faszinierendes Bild der Geschichte um Christine Collins gezeichnet werden kann. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten: Nicht nur, dass sich der Film mit dem Seelenleben und dem Kampf einer verzweifelten Mutter beschäftigen will, nein vielmehr will er auch umfassend Bestechung und Korruption bei Denen anprangern, die die Bürger eigentlich schützten sollen. Parallelen zu dem meisterhaften „L.A. Confidential“ sind an dieser Stelle offensichtlich, versinnbildlicht vor allem durch den wortgewandten Reverend, aber eben auch durch Christine Collins selbst, die in diesen Szenen von Eastwood weniger als suchende Mutter, sondern viel mehr als „Erin Brockovich“ stilisiert wird, die keine Angst davor hat den scheinbar überlegenen Behörden zum Wohle der Allgemeinheit vor den Karren zu fahren. Das es an dieser Stelle, also in Bezug auf die Nebenthematiken der Korruption und der sich emanzipierenden Frauenfigur (wie auch schon bei „Million Dollar Baby“) der Vielfalt immer noch nicht genug ist, sondern dass der Film im fortgeschrittenen Verlauf auch noch den Topos des Serienkiller-Genre aufgreift, verschärft dieses „Dilemma“ noch mal zusätzlich. Exemplarisch für diesen Sachverhalt sind ohne Zweifel die beiden Gerichtsverhandlungen, in denen den korrupten Polizisten einerseits und dem mutmaßlichen Serienmörder andererseits der Prozess gemacht wird und die, obgleich thematisch eminent wichtig, in fast hektischer Kürze von Eastwood in parallelen Schnitten abgehandelt werden.


Mag man also diesen Aspekt durchaus kritisieren, so muss man die visuelle Wucht von „Der fremde Sohn“ ausdrücklich loben. Setting, Kostüme und Ausstattung versetzten den Zuschauer direkt in die Stadt der Engel von 1928, so dass sich die Inszenierung dieses Period-Piece atmosphärisch zu jedem Zeitpunkt auf hohem Niveau befindet. Eindrucksvoll, aber nicht übertrieben eingesetzt sind auch die Effekte, so dass Eastwoods Drama handwerklich ohne jeden Zweifel in der ersten Liga spielt, doch war dies auch nicht anders zu erwarten. Gespannt durfte man hingegen auf die Leistung von Angelina Jolie in der durchaus schwierigen Rolle der Christine Collins sein. Letztendlich muss man wohl durchaus zu dem Schluss kommen, dass Angelina Jolie in diesem Film eine der besten schauspielerischen Leistungen in ihrer Karriere abgeliefert hat, auch wenn ihr Spiel in einigen Szenen die Grenze zum Overacting eindeutig überschreitet. Aber auch wenn Jolie durchweg auf sehr hohem Niveau spielt, möchte man sich gar nicht erst vorstellen, was eine Schauspielerin anderen Kalibers (Swank, Blanchett) aus dieser Rolle gemacht hätte. Nicht weniger überzeugend ist im übrigen Malkovich, dessen Rolle allerdings ganz eindeutig an der thematischen Überfrachtung des Drehbuchs leidet.


Der fremde Sohn“ ist somit in seiner Summe ein handwerklich überzeugendes Drama über eine suchende Mutter, welches jedoch seinen zunächst konzentrierten Fokus im weiteren Verlauf nolens volens einbüßt, so dass der Film, obschon mit einer Spielzeit von 140 Minuten überaus großzügig bemessen, überfrachtet erscheint. Das die narrativen Fäden dennoch nicht hemmungslos auseinander gleiten, ist dann wohl nicht zu Letzt das Verdienst des Regisseurs, dessen schnörkelloses inszenieren in diesem Konglomerat von Themen eine angenehm beruhigende Wirkung zu eigen ist. Dies, im Verbund mit sehr guten schauspielerischen Leistungen bis in die Nebenrollen und einer wunderbar klassisch stilisierten Optik machen „Der Fremde Sohn“ trotz seiner Schwäche zu seinem sehenswerten Film, der jedoch nicht in der Liga von Eastwoods letzten drei Filmen spielen kann. - Fazit: 7 von 10 Punkten.


Quellennachweis: Abbildungen aus "Der fremde Sohn". © Universal Pictures, Imagine Entertainment, Malpaso Productions, Relativity Media


12 Kommentare:

Flo Lieb hat gesagt…

was eine Schauspielerin anderen Kalibers (Swank, Blanchett) aus dieser Rolle gemacht hätte.

Dem möchte ich mich anschließen.

tumulder hat gesagt…

Warum gönnt man der Jolie nicht einfach ihre Momente? Ahh, die sieht einfach zu gut aus, das muß ja Overacting sein. Schaut Euch doch erstmal Ein mutiger Weg an, bevor nochmal über Jolies schauspielerische Fähigkeit geurteilt wird. Mag vielleicht auch am Regisseur und ihrem bisherigen Typecasting liegen, daß der Frau einfach nichts zugetraut wird. Jede gute Leistung ihrerseits in Verhältnis zu einem nicht dargelegten und nur möglichen Schauspiel einer der üblichen Verdächtigen zu setzen ist jedenfalls perfide, allenfalls boulevardesk.

C.H. hat gesagt…

Ich möchte noch mal betonen, dass mir Jolie in "Der fremde Sohn" gut gefallen hat und ich will sie auch nicht schlecht reden. Ich habe bislang sehr viele Filme mit ihr gesehen und dieser Film zählt mit Sicherheit schauspielerisch zu ihren Besten.

Und ja, es mag zugegeben ein wenig unfair sein, durch den Verweis auf Andere einen Vergleich herzustellen, gerade weil dies ja auch im Bereich des Kontrafaktischen liegt. Aber ich für meinen Teil muss ganz klar sagen, dass ich Angelina Jolie schauspielerisch dann doch für limitiert halte. Nun mag es auch in meiner subjektiven Wahrnehmung begründet liegen, dass sie auf mich in "Der fremde Sohn" keine übermäßig eindrucksvolle Wirkung hatte, die sie aber vom Stoff her hätte haben müssen!

Wenn ich mir überlege (Da ist er schon wieder, der Vergleich, sry ;-))wie nuanciert das Spiel einer Winslet in "Zeiten des Aufruhrs" war, wie sie mit ihren Augen gespielt hat, die mal erloschen waren um dann wieder zu Glühen, wie erschreckend gerade die ruhig gesprochenen Worte von ihr waren, dann muss ich sagen, dass sich die Möglichkeiten von Jolie leider zum großen Teil auf wiederholte Schreie der Verzweiflung beschränkten ("ICH WILL MEINEN SOHN ZURÜCK!!), die aber relativ schnell ihre Wirkung einbüßten...

Flo Lieb hat gesagt…

Ahh, die sieht einfach zu gut aus, das muß ja Overacting sein.

Ersteres würde ich abstreiten, zweiteres bejahen.

Schaut Euch doch erstmal Ein mutiger Weg an, bevor nochmal über Jolies schauspielerische Fähigkeit geurteilt wird.

Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn (oder Ei, wie der Kleriker zu sagen pflegt).

ist jedenfalls perfide, allenfalls boulevardesk.

Outet sich Tumulder soeben als Jolie-Fan, der sich auf den Schlips getreten fühlt? Anders kann ich mir ein Ausruf wie "perfide" nicht erklären. Wieso soll es nicht legitim sein, aus einer subjektiven Haltung heraus jemand anderes für eine Arbeit als besser geeignet einzustufen? Oder schreist du deinen Chef auch an "Mensch, Sie sind ja perfide!", wenn er dem Schneider statt dir die Beförderung gibt? Zudem, da stimme ich C.H. zu, hat er die Leistung deiner werten Frau Jolie doch hervorgehoben, ja gar gelobt hat er sie. Somit kann sich deine Anschuldigung des Perfiden und Boulevardesken nur ein meine Person richten. Des Weiteren stehe ich zu meiner Aussage, dass ich finde die Jolie hat überspielt und eine andere Schauspielerin wäre besser geeignet gewesen. So!

Franzi hat gesagt…

Der Film beruht tatsächlich auf einer wahren Begebenheit? Das macht ihn dann ja wieder interessant! Als ich den Trailer gesehen habe, war ich nämlich überhaupt nicht beeindruckt. Zur Diskussion : Overacting ja oder nein kann ich ja nicht viel sagen, da ich den Film noch nicht gesehen habe ABER im Trailer fand ich es schon ein bisschen dick aufgetragen von Mrs. Jolie-Pitt. Aber man muss ihr zu Gute halten das sie so eine "zerbrechliche" Rolle wieder übernimmt anstatt eine Heldenrolle. Ich werd mir den Film nach dieser Rezesion auf jeden Fall im Kino anschauen. Danke, C.H.

tumulder hat gesagt…

Es geht hier überhaupt nicht um beleidigte Fanboys, es geht auch weniger um die Jolie als Schauspielerin. Es geht hier einfach um vordefinierte Werturteile. Um die fatale Gewissheit jemand anderes hätte einen guten Job noch besser erledigt. Woher will man das denn wissen? Bei aller Liebe, woher? Und ist nicht die Aussage jemand anderes hätte einen guten Job noch besser erledigt nicht schon eine Abwertung der Leistung an sich? Darum geht es mir. Und mit Verlaub, wenn so etwas nicht perfide daher kommt, was dann? Herr Lieb, ihr Artikel ist wirklich gut, aber nicht zu denken was Kollege Pulitzerpreisträger draus gemacht hätte. Sorry, Flo. Hier hat keiner rumgeschrien, nur angemerkt.

Kaltduscher hat gesagt…

Zumal ich mir beide, sowohl Swank als auch Blanchett, nicht in dieser Rolle vorstellen könnte. Jolie hat ihren Job souverän gemeistert, was ihr in der Form sicherlich wenige zugetraut haben.

C.H. hat gesagt…

@ Franzi:

Ja, der Film beruht auf der "echten" Christine Collins und ihrer Geschichte. Man mag, wenn man den Film sieht, kaum glauben wie der armen Frau mitgespielt wurde. Ganz bitter.

Zur Jolie-Diskussion:

Also "vordefinierte Werturteile" hört sich jetzt aber auch fast schon "perfide" an ;-). Ich habe genug Filme mit den besagten drei Damen angesehen, so das ich mir guten Gewissens anmaßen kann meine (subjektive) Meinung bezüglich der Potentiale der 3 hier kund zu tun. Und da diese Einschätzung also quasi auf meiner empirischen Seh-Erfahrung beruht, kann von "vordefiniert" somit keine Rede sein. ;-) Und: Eine Rezension ist auch immer ein Werturteil.

Und von fataler Gewissheit ist bitte bei mir auch keine Spur, Überzeugung trifft es wohl eher. Aber das sich dieser Vergleich im kontrafaktischen abspielt, habe ich ja bereits eingestanden. Nicht umsonst ist der "Problemsatz" auch im konjungtiv verfasst. Vielleicht wäre aber ein doppelter Konjungtiv "Hätte machen können" ein wenig weicher gewesen.

Warum ich der Meinung bin, eine andere wäre vielleicht besser gewesen, habe ich ja bereits im Vorigen ausgeführt. Aber vielleicht hat auch Kaltduscher Recht und jede Andere hätte in die Rolle des wilden Muttertieres nicht reingepasst. Vielleicht war das ja auch die EINE Rolle für Jolie. "Who knows"? ;-)

Flo Lieb hat gesagt…

Dafür müsste ich erstmal die Leistung als gut anerkennen. Und in der Tat hätte ein Pulitzerpreisträger den Artikel besser geschrieben als ich. Rajko würde sicherlich sogar sagen, dass den jeder besser geschrieben hätte als ich.

Wieso ich mich niederträchtig verhalte, wenn ich die Leistung einer Schauspielerin als schlecht erachte und aus meinem persönlichen Erfahrungsschatz jemand anderes attestiere, diese Leistung besser zu machen, will mir nicht klar werden. Genauso gut kann ich es als perfide bezeichnen, wenn Sie Behauptungen aufstellen, dass Jon Voight "locker jeden anderen seiner Filmkollegen an die Wand" spielen könne. In Ihrer Kritik an THE ILLUSIONIST stellten Sie gar die Behauptung auf, nicht nur Edward Norton sei limitiert in seinem Schauspiel (Sie gingen sogar so weit ihm zu attestieren, er könne nur eine einzige Rolle spielen), sondern weiteten dieses Urteil zugleich auf seine Kollegin Jessica Biel aus. Also wollen wir doch mal die Kirche im Dorf lassen.

Nachträglich möchte ich anführen, dass weder in meiner, noch in C.H.s Besprechung der Satz fiel, dass Swank oder eine andere Schauspielerin die Rolle besser gespielt hätten. Ich erwähnte die Namen lediglich und kam zu dem Schluss, dass Jolie eine Fehlbesetzung sei. Wenn ich eine solche Äußerung subjektiver Natur nicht mehr von mir geben darf, dann ist es mit der Meinungsfreiheit in diesem Land nicht mehr weit bestellt. C.H. wiederum sprach im Konjuktiv davon (wohlgemerkt, nachdem er die Leistung der guten Frau Jolie gelobt hatte), dass er entsprechende Leistung gerne von einer anderen Darstellerin gesehen hätte. Dem schloss ich mich oben an, worauf Sie uns - respektive mir - erst vorwarfen perfide zu sein.

tumulder hat gesagt…

Wieso ich mich niederträchtig verhalte, wenn ich die Leistung einer Schauspielerin als schlecht erachte und aus meinem persönlichen Erfahrungsschatz jemand anderes attestiere, diese Leistung besser zu machen, will mir nicht klar werden.

Weißt Du Flo, das habe ich auch gar behauptet. Von daher wüßte ich jetzt auch nicht warum ich Deinen weiteren Ausführungen zu einer gar nicht stattfindenden Diskussion Beachtung schenken sollte. Nur so viel, wer lesen kann ist im Vorteil.;)

Flo Lieb hat gesagt…

Nun, ich bin ein beschränkter Vollidiot, von daher musst du mir wohl auf die Sprünge helfen.

Rajko Burchardt hat gesagt…

Diese ostentative und kokette Selbstkritik ist unglaubwürdig, Flo, sie ist ja doch nicht ernst gemeint. ;-)

Zu Jolie: Die hat mir in HACKERS und WANTED sehr gefallen, aber sie braucht schon bestimmte Rollen und Regisseure, um in Form zu kommen. Ich habe ihre Leistung in CHANGELING zwar gelobt, aber ganz ehrlich - ich war doch etwas enttäuscht von ihr.

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